Clash von Kulturen und Gruppen – Anzeichen für mehr Konflikte

Ausgangspunkt: Dritte Dystopie

Eigentlich recherchierte ich für die Endphase meines dritten Romans “Tribes – Das Überleben” nach einer Straße in Malmö.
Doch dann wurden mir einige News aus Malmö angezeigt.

Schon wieder: Gruppenvergewaltigung in Malmö

Es wird berichtet, dass es innerhalb kurzer Zeit die vierte Gruppenvergewaltigung in Malmö gegeben hat (via tz.de: Es hört nicht auf auf: Vierte Gruppenvergewaltigung in Malmö).
Nun soll man ja nicht auf die erste Meldung reinfallen.
Also suchte ich weiter. Wer meldete noch diese schreckliche Nachricht?

Ich entdeckte etwas bei der Mitteldeutschen Zeitung.
Außerdem berichtete die Epoch Times.
Und die Basler Zeitung.

Da das nun vielleicht nicht die anerkanntesten Medien sind, suchte ich weiter.
Fündig wurde ich dann bei einigen schwedischen Online-Medien (z.B. Nyheter24 / Sydsvenskan ). Insgesamt war die Nachrichtenlage aber sehr dünn.

Demonstration und Bürgerwehren in Malmö

Der örtliche Polizeichef soll sogar gesagt haben, dass Frauen besser nicht alleine in der Dunkelheit rausgehen sollten (thelocal.se).
Die Bevölkerung Malmös fühlt sich von Polizei und Staat nicht ausreichend geschützt.
So kam es zu einer Demonstration in Malmö (dailymail.co.uk / thelocal.se / svt.se). Unter anderem auch dadurch befeuert, dass einige der Angeklagten einer anderen Gruppenvergewaltigung freigesprochen worden waren (der sog. Fittja-Fall; s.a. wochenblick.at).

Kein Wunder, dass sich Bürgerwehren bilden (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de). Manche mit vermuteten rechtsradikalem Hintergrund und andere wohl sogar mit kommunistischem Weltbild (freiwelt.net). In Finnland und Norwegen sollen u.a. die “Soldiers of Odin” unterwegs sein, um für Sicherheit zu sorgen (taz.de 1 / 2).

Ich dachte sofort an den Fall in Kandeln, wo ein junges Mädchen von ihrem Ex-Freund getötet worden war. Nun ist das ein ganz anderer Fall, weil es nicht um eine Vergewaltigung geht. Sondern es geht um eine Tötung.
Es gab einen schweigenden Trauermarsch im Gedenken an das Mädchen. Zeitgleich demonstrierte eine andere Gruppe für ein buntes Deutschland. Die Gruppen sind aneinander geraten (welt.de).

Mehr gesellschaftliche Spannungen

Wenn ich solche Nachrichten lese, dann steigen Trauer, Sorge und Ärger gleichzeitig auf. Ich selbst bin pazifistisch und eher links-grün erzogen worden. Ich kenne einige Ausländer und auch Flüchtlinge. Etliche von ihnen sind tolle Menschen. Leute aus Pakistan, aus dem Irak, aus Syrien, aus der Türkei, aus den USA, England, Polen, Russland usw.
Und trotzdem muss ich registrieren, dass Gruppenvergewaltigungen idR nicht von Deutschen verübt werden, sondern oft von Asylsuchenden. Ich registriere, dass die Gewaltkriminalität in den letzten Jahren gestiegen ist – bedingt durch Asylsuchende. Dass die Kölner Silvesterfeier 2017 deshalb relativ friedlich war, weil über 1000 Polizisten die Stadt beschützen mussten. Dass es bei der Berliner Silvesterfeier eine Schutzzone für Frauen gab. Und ich registriere, dass in den politischen Kreisen bislang wenig Effektives für Integration und Grenzsicherung getan wurde.

Nun sind das nicht die einzigen Probleme, die wir hierzulande haben.
Aber es ist eines der Probleme, die unsere Gesellschaft spalten. Wenn schon bei einem stillen Trauergedenken Menschen aufeinander losgehen…

 

Verschwörungstheorie?

Vielleicht ist das eine Verschwörungstheorie, aber ich befürchte, dass wichtige Entscheidungsträger schon länger damit rechnen, dass die Unruhen zunehmen werden. Und dass ihre Maßnahme nicht sein wird, an die Ursachen zu gehen, sondern den Überwachungsstaat auszubauen, mit dem dann irgendwann jeder ein potentiell Verdächtiger ist. Wahrscheinlich werden die meisten diese Kröte schlucken, weil es ihnen mehr Sicherheit geben wird.

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