Die besten Survival-Bücher…

kann man wahrscheinlich nicht wirklich bestimmen. Denn jeder hat seinen eigenen “Lese-Geschmack” und persönliche Schwerpunkte zu den Themen “Survival / Überlebenstraining / Notfall-Medizin”.

Trotzdem erwähne ich an der Stelle meine TOP 3 der Survival-Bücher:

1. Das große Buch der Überlebenstechniken
von Gerhard Buzek.
Wahrscheinlich ein Klassiker. Ein superdickes Buch mit ca. 506 Seiten, erschienen im Nikol-Verlag. Irgendwie wird fast alles behandelt: das Überleben in Extremsituationen, in der Natur und in der Zivilisation. Es geht um die Psyche, um Selbstverteidigung, um Erste Hilfe, die richtige Ausrüstung, das Wasserfinden, das Feuermachen, um Wetterprognosen und sogar um den Fall der Geiselnahme.
Natürlich kann nicht alles im Detail behandelt werden, dafür gibt es einen guten Rundumblick und ist für mich ein gutes Einsteigerbuch.

2. Überleben in Natur und Umwelt
von Heinz Volz.
Ebenfalls eine Art Standardwerk, das einen Überblick gibt. Ca. 567 Seiten, erschienen im Walhalla-Verlag. Es geht um die Klassiker wie das Feuermachen, die Orientierung, die Notunterkunft oder das Basteln von Fallen. Ein Unterschied zum “Großen Buch der Überlebenstechniken” ist, dass es hier einen ABC-Teil gibt (Was tun bei einer Atomkatastrophe? Bei einem Chemieunfall?) und einen Abschnitt zur Überlebensausbildung.
Da nicht jedes Survivalbuch identisch ist, ist es eine gute Ergänzung zum o.g. Buch.

3. Der große National Geographic Survival Guide
von John “Lofty” Wiseman.
Erschienen bei National Geographic mit ca. 393 Seiten und aktueller als die beiden anderen Überlebensbücher. Dieses Survival-Buch hat viele bunte Fotos, die das Buch zu einer netten Unterhaltung machen. Die Tipps sind knackig und kurz formuliert und man hört die Erfahrungen des Autors durch. Als Auffrischung vorhandenen Survival-Wissens finde ich das Buch sehr gut; als erstes Einführungsbuch taugt es gewiss auch, wobei ich persönlich manche Ratschläge dann doch zu knapp finde und froh bin, die Ergänzung in anderen Büchern zu haben.

Sicherlich kann man aus den “TOP 3 der Survivalbücher” auch die “TOP 10 der besten Überlebensbücher” machen. Aber letztlich gilt das: Das Lernen geschieht dann in der Praxis!
Und plötzlich ist das, was sich eben noch so selbstverständlich gelesen hat, furchtbar kompliziert! Ich spreche aus Erfahrung.

Hier einige Internetseiten, in denen ebenfalls die “TOP Survivalbücher” erörtert werden:
https://ueberlebensmesser.info/survival-buecher/
http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/28655-Survival-Handbuch
https://www.outdoorseiten.net/forum/archive/index.php/t-9495.html
https://www.blackfear.de/top-5-der-survival-bucher/7399/

Übrigens:
Wenn ich in den Dystopie-Romane der “Tribes”-Reihe manche Überlebensszenarien beschreibe, dann ist manches nur erahnt und weniges tatsächlich selbst erlebt (ich habe noch nie ein Tier gejagt oder wurde von den Stromschnellen eines Flusses weggetragen; aber ich weiß, wie es sich anfühlt, bei Regen in schwedischen Wäldern zu sein oder die Nachtkälte in Norwegen zu erleben – wie schön ist es, dann wieder in einem richtigen Bett liegen zu können, windgeschützt und warm!). Ich hoffe, dass vieles nur Fiktion bleibt.

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