Überwachung durch Algorithmen

In diesem Artikel von Arne Cypionka wird die Macht der Algorithmen beleuchtet.
Wir hätten es heutzutage weniger mit dem offenen Terror im Sinne von „1984“ zu tun, sondern um eine leise, schleichende und subtile Überwachung durch die Algorithmen. Die Daten, die von Google, Amazon, Facebook und anderen gesammelt werden, würden genutzt, um „die Nutzer möglichst lange zu unterhalten, um Zeit zur Einblendung von Werbung zu gewinnen.“ (Zitat aus dem Artikel – Seite aufgerufen am 22.11.2017). Dabei werde es in Kauf genommen, dass die Internetnutzer sogar radikalisiert werden könnten. Psychische Schwächen könnten ausgenutzt werden. Letztlich, damit der Profit stimmt.

Geld regiert die Welt, denkt man da.
Es ist die Macht der Konzerne. Geboren über unseren Konsum von Waren, Videos und Informationen.
Vermutlich geht es vielen dieser Konzernchefs gar nicht immer um den Gewinn um jeden Preis. Hinter diesen Firmen stecken ja auch Menschen mit einem Gewissen.
Und trotzdem: Wenn Algorithmen zu einem wirtschaftlichen Gewinn führen können, nutzt man sie. Vielleicht mit dem Denken, dass letztlich der User selbst die Verantwortung trägt, bestimmte Klicks und Einkäufe zu machen – oder auch nicht. Ist ja seine Entscheidung!

Tatsache ist, dass die riesigen Datenmengen über Millionen von Menschen auf einigen Servern liegen und dass es in der Geschichte oft gereicht hat, wenn ein paar Wenige skrupellos genug sind, diese Daten unabhängig von christlich-humanistischen Werten für die eigenen Zwecke einzusetzen.

Können wir uns diesen Datensammlern überhaupt noch entziehen?

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